Das Rennen 1. Teil

von | 7 Dez 2018

Die Szenerie ist schon etwas speziell. Ich sitze hier im Nirgendwo zwischen Windhoek und Swakopmund. Es ist 20 Uhr ich schreibe Blog und ich warte auf meinen Göttergatten. Um mich herum Partystimmung. Alle warten, sind guter Dinge. Soeben gabs einen traumhaften Sonnenuntergang. Es wird Musik gehört, gegessen und getrunken.

Aber mal schön der Reihe nach. Der heutige Morgen begann mit dem Sortieren des ganzen Materials. Ich staunte, was mein Göttergatte so alles an seinem Bike befestigen und in seinen Trikotaschen verstauen konnte. Um 13.30 Uhr standen wir dann wieder in der Einstellhalle eines Einkaufszentrums (dort waren wir schon gestern Abend zur Startnummernausgabe und Pastaparty) Also heute wieder selber Ort, neuer Tag (wissen Sie, warum die die Biker dort besammeln: in früheren Jahren sind die beim Einstehen in der Hitze draussen bereits reihenweise in Ohnmacht gefallen)

Spätestens jetzt wurde mir endgültig klar, auf was wir uns da eingelassen haben. Ich musste meine Zähne ganz fest zusammenbeissen, um Göttergatte nicht zu bitten, das Projekt abzubrechen. Auch er sah nicht wirklich glücklich aus. Aber wir liessen es laufen. Er startete um 15 Uhr und ich stieg ins Auto und machte mit unserem Auto einen Höllenritt bis zum Platz, wo ich jetzt bin (hätte ich gewusst, wie die Strasse hierhin ist, ich hätte wohl letzte Nacht nicht geschlafen). Hier ist einer der Checkpoints des Desert Dash und für die Solofahrer der erste Ort, wo sie Support bekommen können, 180km nach dem Start.

So, für heute mache ich hier fertig. Werde noch mein Bier fertig trinken, mich etwas aufs Ohr legen und hoffentlich um ca. 01.00 Uhr meinen Göttergatten begrüssen dürfen.

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