Faszination Wasserloch

von | 26 Nov 2018

Am Wasserloch zu sitzen und Tiere zu beobachte ist Meditation pur. Wenn man meinem Mann und mir vor unseren Ferien gesagt hätte, dass wir stundenlang Tiere am Wasserloch beobachten würden, hätten wir das nicht geglaubt.

Es ist aber wunderbar entspannend und faszinierend, zu sehen, wie sich die einzelnen Tiere am Wasserloch verhalten, wie die Rangordnung ist (wenn der Elefant kommt, ist mal sicher er der Chef) ansonsten ist es scheinbar so, dass die einzelnen Tiergruppen sich in die Warteschlaufe stellen und warten, bis die Gruppe vor ihnen getrunken hat. Erst dann begeben sie sich zum Wasserloch. Auf dem Weg dorthin wird immer wieder abgesichert, dass da niemand kommt, der gefährlich werden könnte. Vor allem Zebras sind sehr schreckhaft. Fliegt nur ein Vogel auf, stieben sie alle davon. Sind sie dann mal beim Wasser angekommen, gibt es wieder verschiedene Arten, wie man zum Trinken kommt. Die Giraffe stellt sich mit den Vorderbeinen praktisch in den Seitwärtsspagat, damit ihr Kopf bis zum Wasser reicht. Das Eland, eine der vielen Antilopenarten, geht auf die Knie und trinkt so. Ansonsten steht man an den Rand oder ins Wasserloch und trinkt. Je nach Tageszeit gönnt man sich auch mal ein Bad. Faszinierend ist es allemal, wenn ein Elefant eine Dusche nimmt. Dieses Prozedere nimmt einige Zeit in Anspruch, saugt er doch erst Wasser an, um sich dieses dann mit dem Rüssel um den Körper zu schleudern.

Wenn es Abend wird, nehmen die Aktivitäten am Wasserloch zu. Da kommt dann auch schon mal ein Nashorn vorbei. Dies alles zur untergehenden Sonne. Es ist einfach traumhaft schön.

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